Modelo 210

Modelo
Modelo 210
Zusammenfassung

Modelo 210 ist das Steuerformular, mit dem Nicht Ansässige Einkünfte aus spanischen Quellen bei der Agencia Tributaria erklären. Besitzt du eine Immobilie in Spanien, vermietest du sie, verkaufst du sie, erhältst du Dividenden von einem spanischen Unternehmen oder verdienst du auf andere Weise Einkünfte, die in Spanien entstehen, ist Modelo 210 das Formular, das du einreichst.

Was du auf Modelo 210 erklärst

Modelo 210 deckt verschiedene Einkommensarten ab, jede mit eigenen Einreichungsregeln:

Wie du einreichst

Du reichst Modelo 210 online über die Agencia Tributaria sede electrónica ein. Der Zugang erfordert ein Certificado Digital, Cláve oder ein elektronisches Zertifikat für Nicht Ansässige. Ohne digitalen Zugang kannst du einen steuerlichen Vertreter oder Gestor in Spanien beauftragen.

Jede Einkommensart wird als separate Modelo 210 Einreichung behandelt. Hast du sowohl Mieteinnahmen als auch fiktives Einkommen aus derselben Immobilie, reichst du zwei separate Formulare ein. Dies unterscheidet sich von IRPF, wo alles auf einer einzigen Jahreserklärung steht.

Fristen

Die Fristen variieren je nach Einkommensart. Mieteinnahmen und fiktives Einkommen werden jährlich eingereicht, in der Regel bis 31. Dezember des Folgejahres. Kapitalgewinne aus Immobilienverkäufen müssen innerhalb von drei Monaten nach der Transaktion eingereicht werden. Es gibt kein einheitliches Zeitfenster wie die April bis Juni IRPF Periode.

Rückerstattung beantragen

Wenn die 3% Einbehaltung, die der Käufer über Modelo 211 gezahlt hat, deine tatsächliche Kapitalertragsteuer übersteigt, kannst du über Modelo 210 eine Rückerstattung beantragen. Die Bearbeitungszeit kann sechs Monate oder länger betragen.

Häufige Fehler

Der häufigste Fehler ist, gar nicht einzureichen. Viele Immobilieneigentümer, die ihre spanische Wohnung nicht vermieten, wissen nicht, dass Spanien trotzdem fiktives Einkommen ansetzt. Der zweite Fehler ist verspätetes Einreichen nach einem Immobilienverkauf. Der dritte ist, dass EU Einwohner vergessen, Kosten bei Mieteinnahmen abzuziehen.